Samstag, 26. Juni 2010

Ursachen für ein negatives Gutachten

Gemeint ist der psychologische Teil der MPU. Der medizinische Teil kann besonders bei Alkohol- oder Drogen-MPU auch seine Klippen haben, aber darauf gehe ich ein anderes Mal ein.

Klar, die häufigste Ursache braucht man nicht lange zu suchen: Mangelhafte Vorbereitung ist in wahrscheinlich 98 % der Fälle der Grund für das negative Gutachten. Viele gehen ganz naiv an die Sache ran (auf den falschen Pfad gebracht durch die immer noch weit verbreitete Bezeichnung "Idiotentest") und erwarten so etwas Ähnliches wie einen Intelligenztest, was die MPU nun aber am allerwenigsten ist!

Tatsächlich ist es aber viel eher etwas wie eine strenge Prüfung, bei der sehr sorgfältig geschaut wird, ob der Kandidat seine Lektion gründlich gelernt hat.

Bei der theoretischen Führerscheinprüfung liegen die Prüfungsfragen von vorn rein offen auf dem Tisch und jeder weiß ganz genau, was er lernen muss. Am Prüfungstag gibt's vorgedruckte Fragen und zu jeder ein paar Kästchen zum Ankreuzen - fertig.

Ganz anders aber die MPU: Wenn man es damit vergleichen möchte, trifft es eine einstündige mündliche Prüfung am besten, was da auf einen zu kommt. Und - was sicher viele überraschen wird - dazu kann auch wirklich ein Teil Abfrage von Sachwissen gehören (sehr wichtig besonders bei der Alkohol-Fragestellung!). Wer nicht ausrechnen kann, wieviele Promille die von ihm getrunkene Menge Alkohol bei ihm ergibt, der ist zum Beispiel bei der MPU mit Alkohol-Fragestellung schon so gut wie durchgefallen!

Lesen Sie aber auf mpu-alarm.de gründlich nach, was der Gutachter von Ihnen hören will. Das wird dort sehr ausführlich dargelegt. Und genau das ist der hauptsächliche Inhalt meines MPU-Trainings.

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